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Archive for the ‘Leben’ Category

Veraenderungen…

Juli in Galway….

Tod von Flame/Slash, Film Fleadh (Festival) mit lauter guten nicht kommerziellen Filmen, Besuch von Micha fuer 2 Wochen inklusive Galway Arts Festival, Beginn der Galway Races am 27.Juli….

die dauern bis August dem 3. und ich arbeitete als Bar Staff (Mitarbeiter) da…., bis dahin weiss ich noch nicht wann ich weggehe von Galway, aber ich weiss das ich gehe….jetzt weiss ich das August der Monat der Veraenderungen war.

Sobald die Galwayer Rennen um sind, fange ich an zu packen, denke noch so, das wird schon schnell gehn und kuendige mein Zimmer auf den 6. August, dem Mittwoch.

Von wegen…nach ueber 4 Jahren Irland ist es unglaublich was man so alles in seinem Zimmer angesammelt hat. Wie nur alles nach Deutschland bringen? Erst frage ich bei Speditionen rum, ueberlege vielleicht ein Auto zu leihen von meiner Familie, frag bei Paketdiensten nach, schau im Internet rum bis ich einen Paketdienst zufaellig finde, den ich vorher nicht kannte…der europaweit Pakete fuer Geschaefte aber auch fuer Privatdienste verschickt und einiges billiger ist wie die normale irische Post (An Post). Schon mal was von GLS-Parcelshop gehoert? Ich bis dato nicht, sowieso das es einen „Shop“ davon in der Galwayer Zugstation gibt im gleichem Raum wo das „Left Luggage“ (die Gepaeckaufbewahrung) ist…

So werden also meine Sachen per GLS verschickt…, da man die Pakete ueber Internet verfolgen kann, kann ich auch ungefaehr Bescheid sagen wann sie ankommen…

Am 6. August kommt meine Mutter auch in Galway an, sie sieht nur kurz mein altes Zimmer, da ich fuer ne Woche mit einer Freundin wohne, so wie sie auch….

Alles in allem dauert es 3 verregnete Wochen bis alle Pakete verschickt, Moni sich von den meisten Leuten verabschiedet hat und die Sachen soweit gepackt sind, das wir, ueber noch ein paar Tage Dublin, dann am Dresdner Flughafen ankommen….

Dresden? Die hat sich doch wohl in der Landkarte geirrt…;) Stuttgart is doch weiter suedlich…

Ne, Micha und ich haben beschlossen zusammen zu ziehen und gemeinsam in Chemnitz nach einer Wohnung zu schauen.

So, nu is Moni also in Chemnitz und schaut auf Baeume anstatt auf irische Hecken, weiss dass das Meer nu laenger wie 10 Minuten laufen weg is und leidet immer noch etwas unter „Kulturschock“.

Wie hab ich das zu Anfang definiert…: Die Haeuser zu gross, die Strassen zu breit, es ist warm (!!!), kein Regen (oder nich soviel) und kein Wind, kein Meer, alle Haueser in pastell (in Irland gibt es schoene tiefe Farben an den Haeusern…)., viel grau, Stahl und Glas.

Mir faellt auf wie reich Deutschland is…ich weiss viele Leute denken anders, besonders was Ostdeutschland angeht, aber es is wirklich so. Busse kommen hier alle 10 Minuten und puenktlich (!!!), mit Fahrplaenen an den Haltestellen (!!!). Die Strassen sind so richtig sauber (Strassenmuell!?!), Effizienz bei Doktoren, Krankenkasse und wieder das uebliche Aemtergerenne (Buerokratenstaat).

…und wie billig die Lebenshaltungskosten…Eine 250 gr Schale Himbeeren fuer Euro 1,79, in Irland haette sie mich das doppelte gekostet. Moeglichkeit eine 3-Zimmer-Wohnung fuer 500 Euro warm/Monat zu finden, in Galway kostete mich ein Zimmer ca. 430 Euro warm/Monat in einer WG (!!!)…okay, das war ein grosses Zimmer aber in einen“Boxroom“(2,20m x 2,20m) haette ich zum Schluss wirklich nicht mehr reingepasst.

Joh, vermutlich denke ich anders wenn ich ne Weile wieder hier bin. Aber bis jetzt denke ich, es is wirklich „Paradies“ in was die Deutschen leben. Sie merken es nur nicht.

Viele Gruesse

Monika

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Flame/Slash

…da war ne kleine Katze die wir im Schuppen beim aufraeumen gefunden haben. Erst versuchten wir noch das die Mutter es nimmt, gab aber nur Fehlschlaege…Habs dann versucht mit spezieller Milch noch zu retten, aber so wie es aussah, bekam es ne Entzuendung und starb gestern morgen….

Wenn es ein Kater gewesen waere haette er „Slash“ geheissen, da er wie nen kleine Hieb ueber der Nase hatte.

Waere es ein Katze gewesen haette sie „Flame „geheissen, da sie wie eine kleine weisse Flamme auf der Stirne hatte.

Es gibt ein irisches Lied dessen Anfangszeile geht: „Black is the colour of my true loves hair…“:

Diese is nu die Abwandlung dazu:

Black- White was the colour

of my favourite little cat.

It’s Lips were pink

and it’s eyes closed tight.

Just a few days old

found in the shed.

Black-White was the colour

of my favourite little cat.

Black-White was the colour

of my favourite little cat.

Had a mark like a flame

on his forehead.

Her fur was soft

and her body so fine.

The claws and paws

were so fragile.

Black-White was the colour

of my favourite little cat.

Her nose got red

and she caught an infect.

She died in the morning

so quiet and cold

would have loved

to see grown her old…

Black – White was the colour

of my favourite little cat.

Naja, ich bin mit Katzen gross geworden und irgendwie geht es mir schon ziemlich nah, obwohl ich weiss das es viele andere Katzen gibt und sauviel Glueck und Pflege dazu gehoert das es ueberlebt….

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Erinnerung an 1998…

…und dann waren da noch mal 2 Ordner auf dem Sternplatz, Freakstock 1998 am arbeiten….

BIG Grin. Das Foto hat mir jemand geschickt, die ich vor kurzem getroffen hab, bis dahin wusste ich gar nix mehr von seiner Existenz….

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Weihnachten

So, es ist der 26. Dezember und ich denke grade so nach ueber Weihnachten…

Ich hatte so ziemlich verschiedene Weihnachten und kann nur allen Freunden und Bekannten danken, die mich eingeladen haben mit mir Weihnachten zu feiern.

Ich hab so ein ziemlich zweiseitiges Weihnachtsverhalten in mir.

Die eine Seite kommt meist ganz frueh raus: mein ganzer Frust auf Weihnachten, meine ganze Depression ueber diese Tage, meine Angst alleine dann zu sein, manchmal ein regelrechter Hass auf die ganze Sache von wegen uebermaessigen Konsumverhalten und alle moeglichen Leute gehn heim zu ihren Familien und freun sich drauf, es kann dann auch vorkommen, das ich zu jedem sage,eigentlich wuerde ich gerne ueber Weihnachten arbeiten und am liebsten soviel wie moeglich und das ich Weihnachten nicht mag.

Ich steh oft wieder da und muss allen moeglichen Leuten erklaeren das bei uns in der Familie Weihnachten nicht zusammen gefeiert wird, keiner kauft Geschenke fuer irgendjemand, da niemand eigentlich so richtig weiss was der andere so braucht. Heiligabend is normalerweise jede meine Schwestern in ihren Familien…und da Heiligabend wichtiger is in Deutschland wie der 25. im Gegensatz zu Irland…bliebe mir eigentlich nur die Moeglichkeit zu meinen Eltern zu gehn…Eine meiner 2 Schwestern machte es mir dann irgendwann klar das ich bei ihr willkommen bin, aber irgendwie wollte ich dann dort auch nicht hingehen. Was passiert is vielleicht ein Mittagessen am 25. zusammen mit den 2 Schwestern die in der Naehe von meinen Eltern wohnen. Aber alle 4 Geschwister zusammen an einem Tisch zu haben am 25. muss ich lange nachdenken wann wir das das letzte Mal hatten.

Es ist komplett paradox, wie ich mich ueber Weihnachten verhalte…Naemlich die andere Seite von mir wuerde gerne irgendwo viele Leute einladen, egal von woher zum zusammen feiern, haette gerne das Haus weihnachtlich geschmueckt, nen Adventskalender geschenkt bekommen oder einen verschenken, wuerde gerne Geschenke haben zum verschenken (wobei ich bevorzuge die selber zu machen), Weihnachtskekse backen oder was zum Essen mitbeisteuern…

Ich dachte erst das letzte Mal, wie komisch ich bin, da ich an einem Tag zu einem Hausmitbewohner sagte, das ich Weihnachten nicht mag und am naechsten Tag dann den Hausgang mit „Holly“(Stechpalme) und Strohsternen dekorierte und einen Weihnachtsbaum mir „billig“ (fuer Galway) erhandelte, den ich dann in unserer winzigen Wohnzimmerkuechekombi reinquetschte.

Wenn es dann naeher zum Fest zu geht, kann es dann passieren, das ich komplett depri bin oder anfange mich zu organisieren, rumzufragen, ob was irgendwo geht. Dieses Jahr waren auch verschiedene Stufen drin, aber irgendwie durch Schulstress…hatte ich dieses Jahr nicht gross Zeit schon Wochen vorher zu paniken. Musste erst mich mal destressen von der Schule um mit Weihnachten umzugehn…und dieses Jahr war ich auch ruhiger wie in sonst anderen Jahren. Der Weihnachtskaufrausch ging groesstenteils vorbei an mir, da ich keine groessere Geschenke einkaufte, nur einige Karten und Kleinigkeiten. Am 24. war ich bis auf ein paar Stunden die meiste Zeit zuhause. Am Abend lud ich kurzerhand einen Hausmitbewohner und seinen Freund zum einfachen Essen ein, wir sassen eigentlich so den Abend ueber zusammen. Am 25. war ich dann von morgens um 11 bei einer Bekannten von meiner Gemeinde. Dort waren erst 3 mehr Gaeste eingeladen, wir waren dann schlussendlich 4 Erwachsene und 3 Kinder fuer den Tag. Gemuetlich mit Essen vorbereiten, Filme kucken, Floete/Gitarrenspiel….bis Bescherung war von der ich nichts wusste…wie peinlich als ich dann Geschenke bekam und keine hatte….Naja, vielleicht Silvestergeschenke einfallen lassen ??? 🙂 Waren eingentlich 2 friedvolle Tage, heute am 26. bin ich nur froh, das ich nirgends hin muss und meine Zeit zuhause verbringen kann…und irgendwie hab ich dieses Jahr auch festgestellt fuer mich, das ich relativ un-stressige Weihnachten hatte und noch mehr weg will von meiner negativen Weihnachtsseite, einfach ruhiger ueber die ganze Sachlage werden. Schlussendlich sind es doch nur 2 Tage von 365 und Moeglichkeiten zum zusammenfeiern taten sich meist irgendwie auf . Dann denke ich mir auch, vom christlichen Standpunkt is Ostern und Pfingsten eigentlich genauso wichtig wie Weihnachten und es findet eigentlich kein so ein Terz statt an den zwei Festen wie zu Weihnachten. Entscheidung fuer dieses Jahr, schluss mit Weihnachtszweiseitigkeit.

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